Manfred Garstka (*1937)
Malerei und Graphik
Christoph Garstka (*1968)
Fotografische Visionen
Manfred Riederer (*1946)
Malerei und Graphik
Informationen zur Ausstellung
Am 7. Juni eröffnet das Museum der Stadt Eberbach um 15 Uhr in seiner Ausstellungsreihe zum Museums-Sommer 2026 die vierte Ausstellung mit Werken von Manfred Riederer, Manfred Garstka und Christoph Garstka. Die Künstler sind in Eberbach sehr bekannt. Manfred Riederer unterrichtete bis zu seiner Pensionierung Kunsterziehung am Hohenstaufen-Gymnasium, suchte aber schon früh nach dem Studium an der Karlsruher Kunstakademie seit den 70er Jahren immer wieder die Möglichkeit, seine Werke in Galerien oder Museen zwischen Stuttgart und Schwerin, München und Montpellier, einem interessierten Publikum vorzustellen.
Der Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachter war auch Manfred Garstka sehr wichtig,der in den späten 50er Jahren an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert hat. Seine Werke waren in vielen Städten, so z.B. Hamburg, Berlin, Wien und sogar Beirut ausgestellt. Er und sein ebenfalls als Künstler tätiger Sohn Christoph unterhielten in der Eberbacher Kellereistraße jahrelang ein Kunstschaufenster und belebten so mit ihren ungewöhnlichen Bildern und Fotografien die Altstadtszene.
Während von den beiden Senioren Malerei und Grafik zu sehen sein wird, stellt Christoph Garstka Fotografische Visionen vor, ausserdem zeigt das Museum im Medienraum einen KI-generierten Film von ihm, der hier bei der Ausstellungseröffnung Premiere haben wird.
So unterschiedlich die Werke aller drei Künstler in Technik und Stil sind, haben sie doch eines gemeinsam: die Krisen-Stimmung vieler Menschen, hervorgerufen durch Krieg, Gewalt und Zerstörung, wird in ihren Bildern und deren zwischen Abstraktion und Realismus changierenden Formen spürbar.
Der Vorstand des Museumsvereins freut sich, diese hochaktuellen, sensiblen Werke bis zum 5. Juli zeigen zu können.
Dr. Sigrun Paas-Zeidler
Museumsverein, erste Vorstandsvorsitzende
